Gesundheit und / oder Leistung?

„Ich glaube, jetzt habe ich endlich verstanden, was mit Fettstoffwechseltraining gemeint ist…“, sagt die Führungskraft im Auswertungsgespräch mit dem Leistungsdiagnostiker, frisch geduscht nach dem schweißtreibenden Laktattest. 200 Watt hat er geschafft – nicht schlecht, aber durchaus noch mit Verbesserungspotential.

Sein Organismus hat nicht ausreichend gelernt, Fett zu verbrennen. Er greift immer auf den gelösten Zucker im Blut zurück. Je mehr das passiert, desto größer ist der Heißhunger nach dem Sport. Gewichtsverlust will sich so nicht einstellen. Ein typisches Resultat von falschem, oft ehrgeizgetriebenem Training. 

Bei CONTRACT kennen wir die manchmal harte Realität in Unternehmen und wir legen Wert auf den intelligenten Umgang mit dem Inneren Schweinehund

Kerstin Stratz

CONTRACT Beraterin

Psychologisch gesehen bleibt es damit eine Botschaft an das schlechte Gewissen, verbunden mit der Hoffnung, dass der rationale Verstand sich schon durchsetzen wird. Das ignoriert allerdings alles, was wir in den letzten 10 Jahren an Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften zur Verfügung haben – und was schon viel länger Bestandteil beraterischer Praxis ist – sei es im Sport oder im verhaltensorientierten Training. 

„Gesundheit ist ein sehr persönliches Thema und CONTRACT für uns ein wertvoller Partner in Trainings- und Personalentwicklungsthemen. So haben wir gemeinsam verschiedene Module gestaltet, in denen sich unsere Führungskräfte sehr individuell, in vertrauensvoller Atmosphäre und auf unkonventionellen Wegen dem Thema „Gesundheit” öffnen können. Wir freuen uns, dass das Training bereits erste Erfolge zeigt: Unsere Führungskräfte haben mehr „Selbst“-bewusstsein entwickelt, leben gesünder und integrieren das Thema inzwischen aktiv in ihren Arbeitsalltag. Ein voller Erfolg also!”

Anne Hegemann, Leiterin der Personal und Führungskräfteentwicklung, Thyssen Krupp Aufzüge

Klüger ist es, den Dreiklang Leistung – Gesundheit – Motivation in der Unternehmenskultur zu verankern und glaubwürdig mit Angeboten zu verknüpfen.
ThyssenKrupp Aufzüge hat das getan – und die O-Töne vom Anfang dieses Artikels sind auch aus diesem Projekt. Mit ThyssenKrupp Aufzüge als Partner haben wir eine mehrmodulige Trainingsreihe entwickelt, die Theorie, Praxis und persönliche Reflektion eng miteinander verknüpft. Die teilnehmenden Führungskräfte wissen anschließend mehr darüber, wie sie psychologisch und physiologisch funktionieren. Sie haben das auch emotional in den Praxiseinheiten erlebt und ein Gefühl dafür gewonnen, wie es für sie persönlich funktionieren kann. Das Wort „gewonnen“ spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Hauptschlüssel: Das Training setzt am Spaß an der Leistung an und nicht in erster Linie an der Prävention!

Nachhaltige Begleitung ist ein zweites wichtiges Element. Es braucht den gespannten Bogen vom zweitägigen Basismodul, in dem die Teilnehmenden sich ein bis zwei individuelle Ziele setzen, die sie dann umsetzen, über das Follow-Up-Modul bis hin zum Vertiefungsmodul. 
Gerade der letzte Schritt ist sehr individuell. Beim Vertiefungsmodul haben die Teilnehmenden die Auswahl aus verschiedenen Gebieten wie z.B. „Effektiv Trainieren“ oder auch „Sinn und Lebensbalancen“. Gesundheit und Leistung sind so individuell wie die Menschen. Es gibt für jeden Menschen die „subjektiv richtige Lösung“  – ein CONTRACT-Leitsatz. Wir helfen dabei, sie zu finden!

Leistungsträger definieren sich eben über „Leistung“! Gleichzeitig wird es für sie immer schwieriger, eine dynamische Balance zwischen Familie, Beruf und Zeit zu finden. Gerade in den mittleren Jahren kommen viele dieser Themen zusammen – die Verantwortung im Beruf wächst, die Familie ist oft noch jung und die private Welt fordert ihren Tribut in Sachen Hausbau, Freundeskreis oder Ehrenamt. Sich darauf vorzubereiten dabei hilft das Bewusstsein über die Dynamik der eigenen Leistungsfähigkeit einschließlich der dazugehörigen Praxis. Bei CONTRACT kennen wir die manchmal harte Realität in Unternehmen und wir legen Wert auf den intelligenten Umgang mit dem „Inneren Schweinehund“. Wir verstehen ihn als Wächter am Grenzfluss zwischen „Ich könnte/sollte mal“ zu „Ich will und werde“. Man kann lernen, mit ihm zu reden!

Fazit: Und die Resonanz? „Unbedingt fortführen!“ lautete die Rückmeldung einer der Führungskräfte. Okay – wir lassen uns was einfallen!