Young Talents im Fokus

Lukas Letsch spricht als „Young Talent“ über seine persönlichen Erwartungen an einen attraktiven Arbeitgeber, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und worauf es ankommt.

… auch an uns als Unternehmen ist das aktuelle Pandemie-Geschehen, was die Rahmenbedingungen des Arbeitens angeht, nicht einfach so vorbei gegangen. Viel hat sich im letzten Jahr getan, auf das wir nur wenig Einfluss hatten. Virtuelles Arbeiten war unabdingbar, Arbeiten von zu Hause ein Muss und gesellschaftliche Verantwortung, auch der kollegiale Kontakt und das Team-Miteinander war nur anders als üblich möglich.

Vor diesem Hintergrund und gerade, weil einige Rahmenbedingungen des Arbeitens in der letzten Zeit eben nicht frei gestaltbar waren, habe ich mir viele Gedanken zu einem ganz bestimmten Thema gemacht und zwar: Was erwarte ich eigentlich von meinem Arbeitgeber an Rahmenbedingungen, an Chancen und Möglichkeiten, um mich gerade als junger Mitarbeiter in meinen ersten fünf Jahren nach dem Studium in einem Unternehmen wohlzufühlen?

„Sinnhaftigkeit, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Diversität sind mir sehr wichtig, moderne Arbeitsstrukturen sollten Standard sein.“

Arbeit bedeutet für mich nicht nur, Geld zu verdienen, sondern gleichzeitig mich selbst zu verwirklichen und das Leben und die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ich möchte also das Gefühl haben, etwas am Großen und Ganzen zu leisten, Gutes bewirken und dabei Spaß haben.

Daher sind mir Dinge wie soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Diversität Anliegen, die ich bei meinem Arbeitgeber nicht nur als Teil der Unternehmenskultur erwarte, sondern auch als Werte, die ich idealerweise durch meine Arbeit an sich ausleben kann.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beispielsweise durch Home-Office oder mobiles Arbeiten, Digitalisierung oder flexible Arbeitszeitgestaltung sind Dinge, die für mich ebenfalls wichtig sind, denn sie gehören meiner Meinung nach zu einer modernen Arbeitsstruktur dazu.

Die persönliche Komponente darf nicht zu kurz kommen!

Ich arbeite als ein sehr kreativer und freiheitsliebender Mensch gern auf meine eigene Art und Weise. Da hilft es mir besonders, wenn mein Arbeitgeber grobe Rahmenbedingungen vorgibt, die ich mit meiner Individualität ausfüllen und gestalten kann. Ich möchte in meinem Arbeitsumfeld die Dinge nicht anders machen müssen als im privaten Bereich. Ich möchte mich als Person einbringen und auch als solche unterstützt, gefördert und gesehen werden. Ich möchte Entwicklungschancen geboten bekommen, Flexibilität leben und mich selbst fordern.

Entwicklungschancen, Unternehmenskultur und verantwortungsvolle herausfordernde Tätigkeiten

Unter Entwicklungschancen verstehe ich auch Förderung im expliziten Sinne. Für mich bedeutet Entwicklung von Mitarbeitern gleichzeitig Unternehmens- und Kulturentwicklung. Daher halte ich individuelle Lern- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter für unabdingbar. Wenn ich mich dabei als junges Talent in den Fokus nehme, gäbe es einige konkrete Angebote, die ich für sinnvoll erachte und die für mich einen Mehrwert bieten.

Natürlich erwarte ich, dass mir grundlegende, professionelle Basistools und Kompetenzen vermittelt werden, die es mir ermöglichen, mich im organisationalen Kontext konstruktiv und produktiv einzubringen. Ich wünsche mir auch Angebote, die es mir ermöglichen, mich mit meinen Potenzialen auseinanderzusetzen und diese zu entwickeln, meine Vorlieben und Stärken zu erkennen und diese im Arbeitskontext konstruktiv einzubringen. Angebote, die mir helfen, mein professionelles Profil zu schärfen und meine Stärken in größerem Umfang auf die Straße zu bringen. Chancen, die eigene Komfortzone in geschütztem Rahmen zu verlassen, um mich selbst auszuprobieren und auch neu kennenzulernen.

Zusammenfassend ist mir wichtig, im Unternehmenskontext einfach ich selbst sein zu dürfen und das Vertrauen entgegengebracht zu bekommen, mit meiner Wirksamkeit im Sinne des Unternehmens zu handeln. Im Gegenzug bin ich bereit, mich selbst mit all meinen Kompetenzen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Für mich ist es ein faires Geben und Nehmen auf Augenhöhe. Das fühlt sich gut an.

Autor: Lukas Letsch

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Anna Bidowetz

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