New Work Space bei CONTRACT

Wir entwickeln uns weiter – und unser Büro auch

Wir schaffen uns, unseren Kunden und unseren Gästen mehr Platz und Freiräume zum Denken, zum Arbeiten, zum Gestalten – zum Sein.

In diesem Blogartikel berichten wir darüber, was uns dazu bewegt hat, die Büroräume von CONTRACT umzugestalten, wo alles anfing und wohin die Reise gehen wird mit CONTRACT.

Aus unterschiedlichen Perspektiven geben wir an dieser Stelle einen Einblick in die Geschichte von CONTRACT und in die Entwicklung des Umbauprojekts.

Die alten und die neuen Räume sollen Anlass sein, um Geschichten von und über CONTRACT zu erzählen und darüber wie wir unsere Zusammenarbeit organisieren. 

Nicht ganz zufällig passt dieses Vorhaben auch in unseren aktuellen Themenschwerpunkt New Work. 

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Der Büro-Umbau aus unterschiedlichen Blickwinkeln

Bettina Demmer

Unser Büro ist unser Coworking Space und soll ein attraktiver Ort bleiben, der inspiriert und unterschiedliche Arbeitsbedürfnisse erfüllt.

Theresa Pfleghar

Sich gerade in einem geräuschintensiven Büro bewusst zurück ziehen zu können und dafür einen extra Raum zu haben finde ich sehr wertvoll.                           

Jochen Keller

Die neuen Büroräume haben zugleich auch einen wichtigen kulturellen Aspekt: Wir haben damit eine große Qualität für den Transitionsprozess von CONTRACT geleistet im Übergang von den Gründern hin zur neuen Generation. 

Birgit Nawrath

Es können und sollen Wände und Glasflächen zur Visualisierung genutzt werden; das hilft der Kreativität auf die Sprünge, indem es das freie Kind in uns weckt.

 

Eva Ossanna

Da wir nicht nur aus ökonomischen Gründen, sondern auch ökologisch gerne „vor Ort“ sind, bin ich mit ein paar Kollegen gerade dabei unsere „CONTRACT Base“ in Berlin auf- und auszubauen.

Franz-Josef Bartsch

Offenheit, Transparenz, die Bereitschaft Projekte gemeinsam zu entwickeln und zu treiben, Kollegialität sowie die Gesamtleistung als System sind die CONTRACT-Prinzipien, die in dem neuen Büro verwirklicht sein werden.

Dr. Peter Hänscheid

Wir bekommen von unseren Kunden häufig sehr wertschätzendes Feedback zur besonderen Atmosphäre in unseren Büros im Kranhaus 1 im Kölner Rheinauhafen.



Dorothee Abrell

Es geht darum, Büroräume nicht nur nach Pinterest-Moodboards zum Thema New Work zu gestalten, sondern sich zu überlegen: Was brauchen wir als Kollegen für uns und unsere Zusammenarbeit, dass wir wirklich gut und wirklich gerne arbeiten?                    

Nicole Siegele

Und trotzdem haben wir manchmal wirklich viel Phantasie gebraucht, uns das Ergebnis vorzustellen – gerade wenn es mal wieder sehr staubig wurde und plötzlich Böden und Wände nicht mehr da waren.

Joachim Karnath

Die Menschen sind das Wichtigste in dem Büro – die Menschen, die dort regelmäßig arbeiten und diejenigen, die als Gäste zu uns kommen.


Götz Hentschke

Ich freue mich darauf, dass in den neuen Räumen die Innovationskraft schöne Gestaltungsorte vorfindet und sicherlich noch einmal gesteigert wird.

Irene Reifenhäuser

Es ist kein Zufall, dass Kunden immer wieder Arbeitseinheiten draußen machen wollen – und es ist toll, dass wir dem Bedürfnis jetzt noch besser Rechnung tragen können.               

Nele Freudenberg

Das Büro zeigt schon durch seine Glasflächen Offenheit und Transparenz – dafür stehen wir bei CONTRACT. Und unsere Kunden spüren unsere Büroatmosphäre, erleben unsere Zusammenarbeit und unseren Umgang miteinander, wie wir eben arbeiten.

Christopher Würth

Erfahrungsgemäß brauchen agile Teams Arbeitsflächen oder Räumlichkeiten, die flexibel genutzt werden können und die Möglichkeiten bieten, transparent zu arbeiten und Informationen bereitzustellen.
              

Lukas Letsch

Nicht erst handeln, wenn die Gesundheit schon beeinflusst und das Wohlbefinden im Keller ist, sondern aktiv werden, bevor es überhaupt dazu kommt. So habe ich mit Ende 20 ohne jegliche Rückenprobleme einen höhenverstellbaren Tisch erhalten.

Anna Bidowetz

Büroräume spiegeln in einer gewissen Weise das innere einer Organisation wider: Was ist uns wichtig? Worauf legen wir Wert? Wofür geben und nehmen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes Raum?


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Unser Büro ist unser Coworking Space und soll ein attraktiver Ort bleiben, der inspiriert und unterschiedliche Arbeitsbedürfnisse erfüllt.

Bettina Demmer

Leitungsteam, trainerin, coach, Beraterin

Büroerweiterungen sind fast schon aus der Mode. Stattdessen gibt es Coworking Spaces und Homeoffice. Was waren deine Grundgedanken für den Umbau?

Unser Büro war schon immer ein Ort, an dem man gerne ist – das gilt für uns als Team genauso wie für unsere Kunden. Und das ist uns richtig wichtig! Wir haben einen hohen Leistungsanspruch an uns. Wir sind sehr viel unterwegs und arbeiten unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Da ist es einfach motivierend, ins Büro an einen Ort zurückzukommen, an dem man sich wohl fühlt, sich gern begegnet und gut arbeiten kann. Unser Büro ist unser Coworking Space und soll ein attraktiver Ort bleiben, der inspiriert und unterschiedliche Arbeitsbedürfnisse erfüllt: konzentrierte Meetings, kreative Brainstormings, agiles Arbeiten in Sprints, informeller Austausch, fokussiertes Arbeiten hin auf Deadlines, Rückzug zum Denken, Lesen, Entspannen.

Neues Büro, neue Chancen: Welche siehst du für CONTRACT?

Durch mehr Platz und neue Rumgestaltung können wir hier künftig mehr von diesen unterschiedlichen Bedürfnissen zur gleichen Zeit erfüllen. Und: wir können noch mehr unserer Kunden die Möglichkeit bieten, unsere Räume für gemeinsames Arbeiten mit uns zur Verfügung zu stellen; wie gesagt: eben Coworking und Co-Creation Space, wenn man mal diese Labels heranziehen will. Gerade mit agil arbeitenden Projektgruppen und Führungsteams in Transformationsprozessen arbeiten wir hier einfach in einem Umfeld, das solche Prozesse beflügelt. Die neu gestalteten und erweiterten Räume bieten dafür noch mehr und neue Möglichkeiten.

Was haben unsere Kunden davon?

Kreative Atmosphäre für gemeinsames Arbeiten mit uns, Anregungen für die Gestaltung ihres eigenen Arbeitsumfelds und das direkte Erleben der produktiven Wirkungen einer solchen Atmosphäre. Die Rückmeldungen zum Arbeiten und zum Output in einem solchen Umfeld waren bisher schon positiv, nun können noch mehr Kunden davon profitieren.

Worauf freust du dich besonders?

Wir haben hier seit einiger Zeit eNd-days eingerichtet, Tage, die alle im Team im Kalender haben und sich möglichst frei von Kundenterminen halten, um hier im Büro zu arbeiten, andere zu treffen und gemeinsam das tun können, wozu die Tage gedacht sind: entspannter Neues denken. Darauf freue ich mich sehr. Und auch davon werden unsere Kunden profitieren, durch neue Impulse für ihre anstehenden Herausforderungen.

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Sich gerade in einem geräuschintensiven Büro bewusst zurück ziehen zu können und dafür einen extra Raum zu haben finde ich sehr wertvoll.

Theresa Pfleghar

trainerin, coach, Beraterin

Welchen Einfluss haben Büroräume auf den individuellen Umgang mit Stress?

Durch die Großzügigkeit wird auf der einen Seite schön viel Raum für Kontakt geboten, was natürlich super ist. Auf der anderen Seite kann es dann für das eigene Stressempfinden wichtig sein, sich auch zurück zu ziehen und sich Ruhe zu gönnen. Das schöne ist ja, dass der Umbau beides berücksichtigt. Die helle freundliche Atmosphäre und die Pflanzen werden außerdem ihren Teil zum „End“spanntem-neu-denken“ beitragen.

Es wird ja einen Relax Raum geben. Springen wir hier auf einen Hype auf oder ist das auch wirklich sinnvoll?

Ich persönlich finde das sehr sinnvoll. Sich gerade in einem geräuschintensiven Büro bewusst zurück ziehen zu können und dafür einen extra Raum zu haben, finde ich sehr wertvoll. Ich finde es schön, dass man sich nicht erst einen Ort dafür suchen muss, sondern sozusagen eine geplante „Ruheoase“ vorhanden ist. Die Hemmschwelle sinkt, da aus einem „ich würde ja gerne, aber wo?!“ ein „ich fühle mich nach Rückzug und weiß, wo ich diesen finden kann“ wird.

Zudem ist ja erwiesen, dass (tatsächliche) Pausen elementar wichtig sind, um dann konzentriert und mit neuer Energie weiterarbeiten zu können. Zu lange intensive Arbeitsphasen führen zu Stress und Unzufriedenheit.

Was braucht es an kulturellen Regeln für gutes Stressmanagement im Büro?

Es wird wichtig sein sich und andere ernst zu nehmen in Bezug auf das Stressempfinden. Es gehören immer zwei Seiten dazu: wer sich zurückzieht sollte das transparent machen und wer den Kollegen oder die Kollegin braucht sollte sich im Zweifel gedulden und nicht nach 2 Minuten in den Ruheraum poltern „Entschuldigung, bin gleich wieder weg- nur ganz kurz, aber könntest du?!“ ….

Worüber freust du dich im neuen Büro besonders?

Den Ruheraum und einen höhenverstellbaren Schreitisch 😊

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Die neuen Büroräume haben zugleich auch einen wichtigen kulturellen Aspekt: Wir haben damit eine große Qualität für den Transitionsprozess von CONTRACT geleistet im Übergang von den Gründern hin zur neuen Generation. 

Jochen Keller

trainer, coach, Berater

Du machst das Projektmanagement: Wo liegen die größten Herausforderungen aus deiner Sicht?

Wir haben den Umbau beteiligungsorientiert angelegt. Daher war das Zusammenbringen aller differenten Interessen innerhalb des Teams ein Thema, das mir gerade am Anfang Kopfzerbrechen bereitet hat. Dabei stellte sich dann auch die Frage, was sollen wir gleich machen und was könnte in einem zweiten Schritt vielleicht folgen. Sonnensegel auf den Balkonen werden absehbar noch kommen oder die Gestaltung der Wände und Freiflächen war auch ein Thema, das ich erstmal geschoben habe.

Was uns auch beansprucht hat, war die gute Balance zu schaffen zwischen der Bewahrung des Alten und der Schaffung von Neuem, also welchen Gestaltungsstil wollen wir, welche technische Ausstattung (Videokonferenzsystem, beschreibbare Wände etc.) soll es sein, wo bleiben wir aber auch unserer Einfachheit treu.

Du stehst in hohem Maße für das Umbauprojekt ins Team hinein. Was ist dir bei dem Projekt wichtig?

Im neuen Büro sollen wir als Teammitglieder uns wohlfühlen. Wir nutzen den Workspace und verbringen einen Teil unsers Lebens hier. Deswegen war es unabdingbar alle einzubeziehen. Die Büroräume haben klare Auswirkungen auf unser eigenes Wohlgefühl und unsere Motivation. Klar kommen wir damit unserem eigenen Verständnis von Change nach und gehen auch noch mit dem Zeitgeist des New Work. Bei den höhenverstellbaren Tische (nach Wunsch und ohne ärztliches Attest), der freien Wahl der Arbeitsplätze, der Benennung der neuen Räume, der Klimatisierung oder mehr Lagerflächen sind wir sehr genau auf Mitarbeiterwünsche eingegangen.

Was ist für deine Kollegen anders als früher?

Ganz klar der Wohlfühlfaktor. Auch auf einer Ebene als in zwei Stockwerken verteilt zu sein, bringt eine andere Qualität in der Begegnung. Wir haben mit den Stehtischen verschiedene Arbeitshöhen sowohl im Schreibtisch als auch in Besprechungsräumen, mit der Wohlfühl-Insel haben wir einen Entspannungsraum eingerichtet und insgesamt jetzt auch vielmehr Rückzugsmöglichkeiten für Kleingespräche. Wir können auch 2 große Kunden-Veranstaltungen gleichzeitig machen ohne, dass wie früher die Kolleg*innen dann besser von Zuhause arbeiten. Und last but not least: muss ich mich nun jeden Tag neu fragen auf welcher Dachterrasse ich diesmal zu Mittag essen möchte 😊.

Worüber freust du dich persönlich besonders?

Es ist ein gutes Gefühl im Prozess intensiv mitgearbeitet zu haben. Ich freue mich auch, dass das Beteiligungskonzept aufgegangen ist. Die Kolleg*innen geben viel positive Rückmeldung, dass sie sich wohlfühlen. Die neuen Büroräume haben zugleich auch einen wichtigen kulturellen Aspekt: Wir haben damit eine große Qualität für den Transitionsprozess von CONTRACT geleistet im Übergang von den Gründern hin zur neuen Generation. 

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Es können und sollen Wände und Glasflächen zur Visualisierung genutzt werden; das hilft der Kreativität auf die Sprünge, indem es das freie Kind in uns weckt.

Birgit Nawrath

Leitungsteam, Trainerin, coach, Beraterin

Auch das Kölner Büro entwickelt sich weiter? Wie?

Unser Team ist gewachsen, deshalb greifen mehr Berater auf unsere bestehenden Raum-Ressourcen zu. Wir müssen anders planen, wer wann welchen Raum nutzen kann. Entsprechend haben wir versucht, unsere Räume gut und vielfältig nutzbar zu machen. Jeder Raum hat eine bestimmte Kernfunktion, gleichzeitig muss es auch möglich sein, jeden Raum als Rückzug für ein F2F-Gespräch oder für eine längere Telefonkonferenz zu nutzen.

Worauf achtet ihr bei der Weiterentwicklung des Büros in Köln?

Wir versuchen die Räume, die wir haben, bestimmten unterschiedlichen Funktionalitäten zuzuordnen. Der Seminarraum bietet beste Voraussetzungen für das Lernen und Arbeiten von Gruppen bis ca. 15 Personen, er ist klar strukturiert, hat eine Aussicht, die den Blick weitet und eine eher sachliche Ausstattung. Unser Domzimmer bietet sich an für dichte und intensive Kleingruppenarbeit auf Augenhöhe an einem runden Tisch. Und unser Coachingraum hat eine Erweiterung zum Kreativ-Raum erfahren.  

Gibt es Parallelen zu Karlsruhe?

Ja, mehr Möglichkeiten zur spontanen Nutzung „weißer Flächen“ – es können und sollen Wände und Glasflächen zur Visualisierung genutzt werden. Das hilft der Kreativität auf die Sprünge, indem es das freie Kind in uns weckt und dient ganz nebenbei der Nachhaltigkeit, weil weniger Papier benötigt wird.

Worauf dürfen wir uns in Köln freuen?

Auf ein gut durchdachtes Farbkonzept und vor allem auf superbequeme Sessel im Coachingraum!

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Da wir nicht nur aus ökonomischen Gründen, sondern auch ökologisch gerne „vor Ort“ sind, bin ich mit ein paar Kollegen gerade dabei unsere „CONTRACT Base“ in Berlin auf- und auszubauen.

Eva Ossanna

trainerin, coach, Beraterin

Eva, du bist gerade dabei Berlin als unsere Base weiterzuentwickeln.

Ja das stimmt. Unser Kundenstamm ist in Berlin die letzten Jahre immer weiter gewachsen – CONTRACT gibt es zwar nicht ganz so lange wie den Mauerfall aber wir merken das sich dort „viel bewegt“ – nicht nur viele gewachsene Start-Ups, sondern auch viele unserer Kunden aus dem Non-Profit-Sektor sitzen dort. Da wir nicht nur aus ökonomischen Gründen, sondern auch ökologisch gerne „vor Ort“ sind, bin ich mit ein paar Kollegen gerade dabei unsere „CONTRACT Base“ in Berlin auf- und auszubauen.

Aktuell arbeitest du dort immer wieder im Co-Working-Space. Was war dir bei der Auswahl des Co-Working Spaces wichtig?

Ehrlich gesagt bin ich noch ein wenig am Suchen – Berlin ist auch einfach so riesig und wenn du bei google suchst findest du mehr als 100.000 Treffer. Für mich war vor allem eine kurze Anreise wichtig sowie eine gute Anbindung für die Kunden. Ich freu mich, wenn die anderen „Büro Kolleg*innen“ aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen kommen – dann ist der Austausch an der Kaffeemaschine nochmal spannender.

Eine Woche habe ich in einem Co-Working Space mit Influencern und Content Producern gesessen – da habe ich viel über Social Media gelernt und was dahintersteckt.

Wie schaffst du es ein wenig CONTRACT-Büro-Kultur in den Co-Working Space zu tragen?

Die Flipcharts. 😊 Nein, also Whiteboards hingen bisher in allen. Aber ich denke wir werden die nächsten Monate auch einen festen flexiblen Co-Working Space finden, schließlich brauche ich Platz für all die Spiele und Holzfiguren, die vielleicht einige unserer Kunden kennen. CONTRACT-Kultur bedeutet für mich auch, dass wir großzügig sind, mit Kaffee, Verpflegung, und einem Ohr zum Zuhören … das habe ich bisher auch immer erlebt, wenn ich in Berlin gearbeitet habe.

Inwiefern finden sich manch gute Elemente des Co-Working-Spaces auch in unseren Büros wieder?

Das darf ich jetzt ja nicht sagen, da ich bisher ja in Köln gearbeitet habe – aber gerade auf die flexiblen Tische im neuen Büro in Karlsruhe bin ich (oder sagen wir mein Rücken) schon neidisch. Ich muss sagen vielleicht haben wir auch ganz bewusst nur wenig „co working“, sondern eher schon immer „New Work“ Elemente in unseren Büros. Wenn wir eine Woche unterwegs beim Kunden und immer in neuen Settings waren, freuen wir uns ja auch auf „unseren“ festen Schreibtisch. Da braucht es dann gar nicht viel „mobile“ Desk Policy. Wichtiger finde ich da das Element der Gestaltung der Räume und das war seit ich bei CC angefangen habe schon immer: hell, freundlich, willkommen. Eben ein Ort, an dem man gerne, kreativ und nah arbeiten kann. Und das bekommen wir auch in Berlin hin 😊

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Offenheit, Transparenz, die  Bereitschaft Projekte gemeinsam zu entwickeln und zu treiben, Kollegialität sowie Gesamtleistung als System sind die CONTRACT-Prinzipien, die in dem neuen Büro verwirklicht sein werden.

Franz-Josef Bartsch

Leitungsteam, trainer, coach, Berater

Warum kommt die Erweiterung ausgerechnet jetzt?

Die IHK musste wg. der Sanierung ihres Hauptgebäudes viele Büros in die Erbprinzenstr. 4-11 verlegen. In dem Zuge ergab sich für uns die Gelegenheit, die 4. Etage so zu erweitern, dass wir zukünftig noch bessere Seminarräume anbieten können. Gleichzeitig können wir die Räume im 5. OG aufgeben. Insgesamt für uns ein neue Raumkonstellation mit erheblichen Verbesserungen. Wir haben jetzt einen Seminarraum, in dem wir auch Veranstaltungen für größere Gruppen
(ca. 30 -35 Personen) durchführen können. Davon profitieren wir auch als Team unmittelbar, denn zuletzt war es etwas eng, wenn sich alle Kollegen*-innen zum Beratertag getroffen haben. Gleichzeitig haben wir auch viel mehr Räume, die man für Gruppenarbeit nutzen kann. Das ist wichtig für Veranstaltung mit Kunden, aber auch für uns intern, denn wir sitzen häufig in kleineren Teams zusammen, um Konzepte zu entwickeln oder Kundenprojekte vorzubereiten. Wir haben mehr Lagerraum für unser Seminar-Equipment und wir haben nun zwei Küchen, sodass eine Küche für Kundenveranstaltungen und eine teamintern genutzt werden kann.  

Worauf hast du bei dem Projekt besonders geachtet?

Ich musste nicht auf so viel achten. Die Projektverantwortlichen hatten/haben mein volles Vertrauen und dieses Vertrauen haben sie voll bestätigt.
Ich habe nicht mal direkten Einfluss auf meinem persönlichen Sitzplatz genommen. Ich bin aber mit dem Platz, der mir zugeteilt wurde, sehr zufrieden. Da haben die Projektverantwortlichen wohl geahnt, was mir persönlich wichtig ist, wie zum Beispiel ein ausreichend großer Schreibtisch oder auch der unmittelbare Kontakt zu meiner Kollegin Bettina, die mir gegenübersitzt.

Welche CONTRACT-Prinzipien werden in dem neuen Büro verwirklicht sein?

Offenheit, Transparent, die Bereitschaft Projekte gemeinsam zu entwickeln und zu treiben, Kollegialität sowie Gesamtleistung als System.

Das gilt einerseits für den Prozess des Umzugs. Hier haben alle nach Möglichkeit mitgeholfen und angepackt. Wie sich gezeigt hat, sind nicht alle Kollegen/-innen mit der Sitzplatz-Konstellation zufrieden. Wir werden deshalb die Plätze nach einer ersten Erprobungsphase von mehreren Monaten neu verhandeln und alle sind wieder eingeladen, ihre Bedürfnisse klar zu formulieren. Dann werden wir einen offenen und für alle transparenten Aushandlungsprozess starten. Offenheit und Transparenz zeigt sich für mich aber auch in der Bürogestaltung. Es gibt keine persönlichen Büros. Es sitzen immer mehrere Kollegen/-innen in großen Räumen zusammen. So bekommen wir viel voneinander mit. Das kann auch mal zu viel sein und dann stehen uns zugleich auch die vielen Gruppenräume zur Verfügung, in die man sich auch mal alleine zurück ziehen kann.

Worauf freust du dich besonders?

Näher bei den Kollegen/-innen zu sitzen und im Alltag mehr voneinander mitzukriegen.

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Wir bekommen von unseren Kunden häufig sehr wertschätzendes Feedback zur besonderen Atmosphäre in unseren Büros im Kranhaus 1 im Kölner Rheinauhafen.

trainer, coach, Berater

Was war uns damals wichtig?

Rund 2 Jahre nach dem Start der „Urzelle“ von CONTRACT Köln (2002 im Souterrain meines Hauses) sind wir in unser erstes Kölner Büro in der Alteburgerstraße eingezogen. Schon damals war es uns wichtig, dass sich Kunden und Kollegen in den Räumlichkeiten gleichermaßen wie zuhause fühlten. Ein kleines Bistro im Dachgeschoss und Mobiliar „à la Contract Karlsruhe“ trugen erheblich dazu bei. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Prosperieren des neuen CONCTRAT-Standorts war es auch, dass ein langjähriger CONTRACT Berater aus Karlsruhe sich entschließen konnte, nach Köln umzuziehen. Das sicherte den knowhow-Transfer ebenso wie den erforderlichen „Stallgeruch“.

Wir sitzen heute in Köln in den Kranhäusern. Worauf haben wir damals geachtet?

2012 wurde das Kölner Büro eindeutig zu klein und wir schauten uns nach neuen Räumlichkeiten um. Das Marktangebot war groß und wir konnten einen guten Vertrag abschließen. Wir bekommen von unseren Kunden häufig sehr wertschätzendes Feedback zur besonderen Atmosphäre in unseren Büros im Kranhaus 1 im Kölner Rheinauhafen.

Was ist das Besondere an den Räumen in Köln? Oder inwiefern spiegeln sie auch CONTRACT-Kultur wider?

Die gelebte Gastfreundschaft startet in einem hellen Bistro im Eingangsbereich, das einen wunderschönen Blick auf den Rhein zulässt und das Ankommen für die Gäste angenehm gestaltet. Ein gut geschnittenes Großraumbüro steht für gute Kommunikation, Zusammenarbeit und Überblick. Die großen Fensterflächen durchfluten alle Räume mit viel Licht. Das steht für Transparenz nach innen und außen, einen weiteren wichtigen Eckpfeiler der CONTRACT-Kultur.

Worauf freuest du dich in KA?

Auf die angenehme „zuhause“-Atmosphäre im CONTRACT „Mutterschiff“ mit Räumen für richtig gute Gespräche und Kundenbegegnungen.

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Es geht darum, Büroräume nicht nur nach Pinterest-Moodboards zum Thema New Work zu gestalten, sondern sich zu überlegen: Was brauchen wir als Kollegen für uns und unsere Zusammenarbeit, dass wir wirklich gut und wirklich gerne arbeiten?

Dorothee Abrell

trainerin, coach, Beraterin

New Work stellt Purpose in den Mittelpunkt. Was können Büroräume hier beitragen?

Tipps und Checklisten für die perfekte New-Work-Bürogestaltung gibt es viele, klar. Und sie sind – wer hätt‘s gedacht – voll mit Worten wie kreativ, innovativ, flexibel, wohlgefühlsfördernd und mindestens noch einmal mehr kreativ. Räume, in denen sich die Mitarbeiter wohl fühlen, sollen dazu führen, dass sie innovativ arbeiten, okay. Aber die Art und Weise, wie die Arbeitsumgebung gebaut wird, sollte natürlich nicht checklistenkonform, sondern vor allem sinnvoll sein. Was hilft ein Tischkicker, der nur berührt wird, wenn alle paar Wochen Staub von ihm gewischt wird?

New-Work und Purpose, also Sinnhaftigkeit, das sollte auch bei der Bürogestaltung aufeinander bezogen werden. Es geht darum, Büroräume nicht nur nach Pinterest-Moodboards zum Thema New Work zu gestalten, sondern sich zu überlegen: Was brauchen wir als Kollegen für uns und unsere Zusammenarbeit, dass wir wirklich gut und wirklich gerne arbeiten?

Wie würdest deine Frage für CONTRACT beantworten?

Die Frage, was wir Kollegen brauchen, ist natürlich vielschichtig und es gibt darauf mindestens so viele Antworten wie Kollegen sind. Aber ich mach das mal an einem Beispiel fest: Ich finde es wirklich sinnvoll, dass jeder selbst entscheiden kann, wo sie oder er am liebsten und besten arbeitet. Eine Kollegin arbeitet zum Beispiel gerne auf dem Sofa in unserem Büro, andere stehen an hohen Schreibtischen, manche wechseln mehrmals die Zimmer, andere sitzen am liebsten den ganzen Tag auf einem Stuhl. Ich sitze mit Götz an einem richtig langen, schönen Tisch, auf dem wir wunderbar viel Platz habe. Somit hat jeder Arbeitsplatzwahlfreiheit und kann sich seinen Arbeitsplatz so gestalten, wie es für ihn passt und worin er sich gut wiedererkennen kann.

Was hat der Umbau mit New Work bei CONTRACT zu tun?

In unseren neuen Büroräumen findet sich so manches, das ziemlich nach New-Work-Checkliste aussieht: Kleine Räume für konzentrierte Denkarbeit, große Co-Working-Flächen, Räume mit beschreibbaren Wänden und viel Platz für knallige Post-Its, eine Hangout-Lounge mit Palme, höhenverstellbare Schreibtische, Tischkicker, frisches Obst und Liegestühle auf den Dachterrassen.

Aber ganz ehrlich, vieles davon hatten wir auch schon vor 10 Jahren, haben es nur anders genannt.

Ich finde, was der Umbau unserer Büros mit New Work zu tun hat, ist folgendes: Durch den Prozess des Umbaus werden in unterschiedlicher Weise und an unterschiedlichen Stellen Identifikationsangebote geschaffen und zwar am besten von und durch uns Kollegen selbst.

Worauf freut ihr euch besonders?

Besonders freue ich mich darauf, dass so ein Umbau natürlich auch damit einhergeht, dass überdacht wird: Brauche ich diese Ordner von 1999 wirklich noch?! Wenn bei einem Umbau alles mal in die Hand genommen wird, mit einem prüfenden Blick auf die Wiederbenutzungswahrscheinlichkeit, dann kann da viel Raum für Neues entstehen und somit auch New Work im wahrsten Sinne des Wortes. Und worauf ich mich neben Sommersonnentagen auf der Dachterrasse noch freue ist, wenn alle mit offenen Augen durch das Büro gehen und bei jedem Schritt wissen: Wir alle gestalten hier mit.

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Und trotzdem haben wir manchmal wirklich viel Phantasie gebraucht, uns das Ergebnis vorzustellen – gerade wenn es mal wieder sehr staubig wurde und plötzlich Böden und Wände nicht mehr da waren.

Nicole Siegele

Backoffice

Nicole, Silvia und du, ihr habt den Umbau hautnah und alltäglich aus dem Back-Office miterlebt. Was habt ihr erlebt? Wie wars?

Erst einmal war es super spannend und aufregend. Am Anfang hatten wir ganz viele Fragen, zum Beispiel wie das gehen soll mit den drei Eingängen und der pragmatischen Gesamtorganisation dieses großen Büros. Auch konnten wir uns den Umbau vom Ablauf her nicht vorstellen.

Gut war dann, dass wir erst das 5. OG räumen mussten und so Vorerfahrung sammeln konnten für die anderen Büroteile. Geholfen hat zudem ein Plan von der Projekt- und Bauleitung, aus dem wir dann das Vorgehen Schritt für Schritt ableiten konnten. Und trotzdem haben wir manchmal wirklich viel Phantasie gebraucht, uns das Ergebnis vorzustellen – gerade wenn es mal wieder sehr staubig wurde und plötzlich Böden und Wände nicht mehr da waren.

 

Was würdest du jemandem raten, um seinen Büroumbau gut zu machen?

Es sollte immer ein Ansprechpartner vor Ort sein, der auch entscheiden kann. Alle Ansprechpartner sollten sich zudem im Info-Loop halten, um miteinander auch schnell größere Entscheidungen treffen zu können. Dabei hilft auch ein gemeinsam abgestimmter Plan, um das Vorgehen für alle konkret zu machen. Und letztlich wie man bei uns sagt: „Viele Händ schnelles End“.  

Welche Vorteile bietet das neue Büro für euch im Back-Office?

Wir konnten uns neu organisieren und wie immer bei einem Umzug Altlasten einfach mal aussortieren. Auch haben wir nun mehr abschließbare Schränke, um noch leichter DSVGO-Anforderungen gerecht zu werden. Daneben freuen wir uns über ein insgesamt ruhigeres Arbeiten, weil wir aus dem Pulk ein bisschen mehr rausgezogen sind als früher. Zudem entfällt das Rennen ins 5. OG. 😊

Worüber freust du dich persönlich besonders im neuen Büro?

Die neue Kaffeemaschine, einen klimatisierten Gruppenraum für den Karlsruher Sommer und unsere Entspannungs-Insel, als eigenen Ruhe- und Abschaltraum. Und klar wir haben jetzt das Gefühl noch mehr Klarheit und Ordnung im Büro zu haben. 

Im Alltag ist auch wirklich besonders schön, dass die Berater*innen jetzt viel bewusster zu uns kommen und wir so besser miteinander in Kontakt sind. Ein Glücksfall ist dabei der leere Stuhl, der immer wieder gerne genutzt wird für eine kurze Pause und einen intensiven Austausch.

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 Die Menschen sind das Wichtigste in dem Büro – die Menschen, die dort regelmäßig arbeiten und diejenigen, die als Gäste zu uns kommen.

Joachim Karnath

Gesellschafter, trainer, coach, Berater

Interview mit einem, der von Anfang an dabei war

Ihr habt damals CONTRACT gegründet. In welchen Räumen hat alles angefangen?

In einer Beletage, gebaut und ehemals bewohnt von Karl Moser, im Beginn des 20. Jahrhunderts ein berühmter Schweizer Architekt. Hohe Decken, zurückhaltender Stuck, eine großzügige Raumaufteilung, die Gegenlicht zuließ, das waren die ersten Eindrücke als wir die Räume betraten. Wir wären nicht CONTRACT gewesen, wenn wir alles so belassen hätten, wie wir es vorgefunden haben. Mit einem vom Bauhaus inspirierten Architekten haben wir das gemietete Büro deutlich umgebaut. Eine große Glaswand ersetzte das Mauerwerk an der falschen Stelle, und unsere Linie für die Büroeinrichtung haben wir damals entwickelt.

Was ist heute an den Räumen und besonders der Bürokultur anders als damals?

Das heutige Büro in Karlsruhe spiegelt unsere Auffassung von New Work wider. Offene flexible Raumstrukturen statt 2er-Büros. Das matte Orange als Farbeffekt schmeichelt dem Auge, wo früher das harte Gelb als Dekofarbe der ersten Jahre provoziert hat. Ich erlebe Weite im neuen Büro – was mir sehr gefällt.

Was hat sich erhalten?

Was sich – Gott sei Dank – immer noch wiederfindet, ist die klare und zurückhaltende Büroeinrichtung. Wir prahlen nicht mit imposanten Möbeln. Die Menschen sind das Wichtigste in dem Büro – die Menschen, die dort regelmäßig arbeiten und diejenigen, die als Gäste zu uns kommen. Die Gastfreundschaft hat weiterhin einen hohen Stellenwert, was sich in der Einrichtung und noch mehr in der Herzlichkeit unserer Menschen im Office Management zeigt.

Worüber freust du dich im neuen Büro besonders?

Dass ich immer einen Platz im „mittendrin“ finde – und nicht immer den Gleichen.
Dass sich die CONTRACTler/innen darin offensichtlich wohlfühlen.
Dass unsere Gäste extrem positiv auf das Gesamtkunstwerk CONTRACT-Büro reagieren.
Dass ich nicht mehr so häufig da bin und mehr Zeit für neue Themen habe 🙂 

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Ich freue mich darauf, dass in den neuen Räumen die Innovationskraft schöne Gestaltungsorte vorfindet und sicherlich noch einmal gesteigert wird.

Götz Hentschke

trainer, coach, Berater

Du gehörst zu den Urgesteinen bei CONTRACT: Wie hat das Arbeiten im Büro in den letzten 25 Jahren verändert?

Strukturell war die Kommunikation/Information viel einfacher. Bei der relativ kleinen Zahl von Menschen, wusste jeder alles. Ein neuer Auftrag war umstandslos bei allen „rum“, die Nachfrage eines Kunden konnte fast jeder Beantworten.

Die Unterlagen wurden in Ordnern geführt, obwohl es gemeinsame Folienordner auf dem Server gab. Die kannte jeder, sie bildeten für Seminare die gemeinsame Basis und ich denke, Trainings waren tendenziell viel standardisierter als heute. Ein 2-tägiges PM-Training war für alle Kunden nahezu gleich, natürlich nur von den Inputs und der Vorgehensweise, individuell wurde es dann bei Fallbesprechungen und den Überlegungen „wie setzen wir es bei uns um“, „was von den möglichen Tools passt zu uns“.

Auch gab es weiniger Trainingstypen, die haben sich inzwischen deutlich differenziert und erweitert, so wie die Rollen und Funktionen in der Organisation. Na, und nicht zuletzt, gab es weniger Mailverkehr, der mit „Hallo Herr Mustermann“ eingeleitet wurde, sondern einen brieflichen Austausch, der mit „Sehr geehrter“ oder „Lieber Herr Mustermann“ begann und schon mal einige Tage in Anspruch nahm.

Und kulturell?

Kulturell war es tendenziell eine Gruppe von Gründern/gemeinsamen Unternehmern, die ein Unternehmen aufbauen wollten. Dabei war es nicht ganz klar, ob es so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Umbauarbeiten oder Renovierungen haben wir in der Regel zumindest in weiten Teilen selbst durchgeführt. Männer und Frauen waren auch damals gleich verteilt und wir haben auch damals gut überlegt, welchem Projekt, welcher Organisation tut eher eine Frau gut oder ein Mann.

Klar gab es Firmenautos (mit den Privatwagen konnte man draußen schlecht auftauchen), allerdings nicht nur weniger, sondern auch mal einen kleinen Volvo. Ein Cabrio gehörte immer dazu, das war zunächst ein Golf (das sogenannte Erdbeerkörbchen).

Welche Leitlinien ziehen sich demgegenüber durch?

Leitlinie war und ist, den Kunden individuell passend zu bedienen und mit dem was er braucht. Der Sinn des Angebots für den Kunden war auch damals, wie heute, immer wichtiger als einen bestimmten Preis zu erzielen. Leitlinie war auch immer, die individuellen Sondersituationen von Menschen im Team zu berücksichtigen.

Worauf freust du dich besonders?

Ich freue mich im großen Büro auf die individuelle Unterschiedlichkeit von Stärken, Ideen etc., die seit damals deutlich gewachsen ist. Ich freue mich darauf, dass in den neuen Räumen die Innovationskraft schöne Gestaltungsorte vorfindet und sicherlich noch einmal gesteigert wird.

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Es ist kein Zufall, dass Kunden immer wieder Arbeitseinheiten draußen machen wollen – und es ist toll, dass wir dem Bedürfnis jetzt noch besser Rechnung tragen können.

Irene Reifenhäuser

Gesellschafterin, trainerin, coach, Beraterin

Was ist eigentlich genau gemacht worden oder wird noch gemacht?

Wir haben das Angebot bekommen die ganze Etage 4 zu mieten. Das hatte für uns den Vorteil, dass wir die Etage 5 aufgeben konnten und einen größeren klimatisierten Seminarraum für unsere Arbeit mit den Kunden ins Büro einbinden konnten.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Treppe doch sehr trennt und deshalb war es uns wichtig, dass wir alle auf eine Etage kommen.

Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass für die agilen Arbeitsmethoden große Räume sehr hilfreich sind und außerdem wird es in Karlsruhe im Sommer immer heißer!

Neben diesen dringenden Bedürfnissen wollten wir auch das Büro mal wieder „aufpäppeln“, die Besprechungsräume neu gestalten und mit der Veränderung des Büros auch dem Wachstum der letzten Jahre im Team ein stückweit Rechnung tragen.

Wo liegen aus deiner Sicht die Highlights fürs System CONTRACT?

Wir sitzen alle auf einer Etage!!!! Wir haben mehr Platz, um uns so zu setzten, wie wir es gerade für die Arbeit brauchen. Aber wir sind noch nicht fertig. Was mir aufgefallen ist, dass gerade in agilen Räumlichkeiten, die die flexible Nutzung unterstützen es wichtig ist, Foki zu setzen, durch besondere Kunstwerke (am besten Originale, die persönlich sind) durch schöne Obstteller, durch Sitzecken, die auch belebt wirken und auch durch „Ecken und Kanten“, die unser Weiterdenken und Handeln antriggern. Daher wollen wir hier noch Einiges zu tun, um die schon jetzt tollen Räume für unsere Kunden und uns weiter zu entwickeln.

In New Work wird der Naturbezug von Arbeitsräumen betont. Wie ist das Thema in dem neuen Büro reflektiert?

Wir haben mit dem Büro viel Glas, das uns zur einen Seite in die Stadt verbindet und zur anderen Seite in einen sehr grünen Hinterhof mit Bäumen und Büschen. Zugleich haben wir mit den drei Dachterrassen jederzeit die Möglichkeit raus zu gehen – sowohl um für uns zu sein als auch um dort mit Kunden zu arbeiten. Es ist kein Zufall, dass Kunden immer wieder Arbeitseinheiten draußen machen wollen – und es ist toll, dass wir dem Bedürfnis jetzt noch besser Rechnung tragen können. Daneben achten wir darauf, mit Zimmerpflanzen und Balkonbegrünung uns die Vielfältigkeit der Natur auch ins Büro zu holen. Dadurch ist jedes Teammitglied mit Gießen und Pflege ein wenig gefordert.

Worüber freust du dich persönlich am meisten?

Ich habe Lust auszuprobieren wie sich die Räume für Feste eignen. Ich freue mich auf unser Sommerfest, egal ob es stürmt, schneit oder brütend heiß ist.

 

Auf einen Kaffee mit...

Das Büro zeigt schon durch seine Glasflächen Offenheit und Transparenz – dafür stehen wir bei CONTRACT. Und unsere Kunden spüren unsere Büroatmosphäre, erleben unsere Zusammenarbeit und unseren Umgang miteinander, wie wir eben arbeiten.

Nele Freudenberg

trainerin, coach, Beraterin

Wo liegen aus deiner Sicht die größten Veränderungen mit dem neuen Büro?

Auf jeden Fall in der Länge und den langen Laufwegen. Aber genauso gehören dazu die agilen Arbeitsflächen mit dem bunten Material, die beschreibbaren Magnetwände oder die Möglichkeit für längere Projekte einen eigenen Raum (auch für Kunden) einzurichten. Gerade mit den letzten Punkten schaffen wir uns und unseren Kunden einen echten qualitativen Mehrwert in der Arbeitsweise. Konzeptionell haben wir unser Büro offen gehalten und zugleich mehr Möglichkeiten für den Rückzug geschaffen. Und wir haben in guter Tradition unseren Büro-Stil weitergeführt; klar, einheitlich, modern und zeitlos.

Wie kommt darin unsere DNA zur Geltung?

Wir können mitten drin sein und machen genauso den Rückzug möglich. Das Individuelle und das Gemeinsame verbinden wir in dem Büro miteinander – und das ist gelebte CONTRACT-Kultur. Richtig schön ist daher auch, dass wir nun alle zusammen auf einer Ebene sind und nicht mehr auf zwei Stockwerke verteilt.
Wir haben uns ein sehr schönes Büro geschaffen, das wir nun weiter beleben können, sollen und müssen. Auch das ist Teil der CONTRACT-Kultur: Der „Umzug“ geht weiter, wir sind gefragt den Raum zu füllen, die eigene CONTRACT-Note auch durch Kleinigkeiten stärker herauszuarbeiten – genauso wie wir uns als Team weiterentwickeln müssen und uns in unserem „Wachstum miteinander führen“. Kurz gesagt: Selber machen und doch in Abstimmung mit den Kollegen. Insofern ist das neue Büro ein sehr guter Rahmen, der zur Gestaltung einlädt.

Und wie können unsere Kunden diese spüren?

Ob neues oder altes Büro: Gastfreundschaft haben wir schon immer großgeschrieben – und das können unsere Kunden genau wie jeder andere Gast auch spüren.
Das Büro zeigt schon durch seine Glasflächen Offenheit und Transparenz – dafür stehen wir bei CONTRACT. Und unsere Kunden spüren unsere Büroatmosphäre, erleben unsere Zusammenarbeit und unseren Umgang miteinander, wie wir eben arbeiten. Zudem haben sie super schöne Räume zum Denken, Lernen und Reflektieren. Dabei laden neue Stühle und individuelle Sitzmöglichkeiten ein, immer wieder neue Perspektiven einzunehmen.  

Worauf freust du dich im neuen Büro persönlich?

Ich finde es großartig, dass wir uns mit den Flächen die Möglichkeit geschaffen haben weiter zu wachsen. Das neue Büro kann außerdem jetzt auch noch mehr ein Ruhepol sein und wird unserem Anspruch gerecht ein „berufliches Zuhause“ zu sein, zum Beispiel auch mit der Möglichkeit auf einem Balkon zu arbeiten.

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Erfahrungsgemäß brauchen agile Teams Arbeitsflächen oder Räumlichkeiten, die flexibel genutzt werden können und die Möglichkeiten bieten, transparent zu arbeiten und Informationen bereitzustellen.

Christopher Würth

trainer, coach, Berater

Aus deiner Erfahrung in der Begleitung agiler Teams: Was sind optimale Arbeitsflächen für agiles Arbeiten?

Erfahrungsgemäß brauchen agile Teams Arbeitsflächen oder Räumlichkeiten, die flexibel genutzt werden können und die Möglichkeiten bieten, transparent zu arbeiten und Informationen bereitzustellen. Beschreibbare und magnetische Wände, an denen Informationen geteilt und für einen gewissen Zeitraum bestehen bleiben können, sind super geeignet, solch eine Transparenz zu schaffen.

Wie werden diese Anforderungen im neuen Büro ausgestaltet?

Es gibt mehrere Räume verschiedenster Größe in unserem neuen Büro, die komplett flexibel genutzt werden können. Sowohl was die Möbelierung als auch die technische Ausstattung anbelangt. Und die Wände sind eben magnetisch und beschreibbar. Das Design der Räume lädt zum Verbleiben und zur Kreativität ein.

Worauf dürfen sich unsere Kunden freuen?

Unsere Kunden können sich auf Räumlichkeiten in einem freundlichen Design freuen, in denen der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Auf mehr Platz und Rückzugsmöglichkeiten für Gruppenarbeiten. Auf ein entspanntes Ambiente für ihr Coaching oder die Besprechung mit uns und gemütliche Gespräche auf einer der drei Dachterrassen.

Und worauf freust du dich persönlich?

Ich persönlich freue mich auf meinen höhenverstellbaren Schreibtisch, auf die Möglichkeiten zur kreativen Arbeit in den neuen Räumen und die guten Rückzugsmöglichkeiten, zum ruhigen Arbeiten oder einfach zum Entspannen in unserem neuen Relax-Zimmer…

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Nicht erst handeln, wenn die Gesundheit schon beeinflusst und das Wohlbefinden im Keller ist, sondern aktiv werden, bevor es überhaupt dazu kommt. So habe ich mit Ende 20 ohne jegliche Rückenprobleme einen höhenverstellbaren Tisch erhalten.

Lukas Letsch

trainer, coach, Berater

Das Thema betrieblicher Gesundheitsschutz treibt seit ein paar Jahren viele Leute rum.

Was ist das eigentlich und was haben Büroräume damit zu tun?

Unter betrieblichem Gesundheitsschutz verstehe ich die Maßnahmen und Angebote, die ein Unternehmen anbietet, um langfristig dafür zu sorgen, dass die Belegschaft gesund und leistungsfähig bleibt.

Der Umbau des Büros hat für mich einiges damit zu tun! Faktoren wie Lärmbelastung, Laufwege, langes Sitzen, Luftzug aber auch beispielsweise Dinge wie der Blick aus dem Fenster sind nur einige von vielen Faktoren, die die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern beeinflussen können. Eine Umgestaltung von Büroräumen setzt genau an solchen Faktoren an. Idealerweise ist das Ergebnis, dass insgesamt weniger Stressoren und auf der anderen Seite mehr positive Aspekte des neuen Büros dazu beitragen, dass das allgemeine Wohlbefinden steigt und negative Einflüsse auf die Gesundheit sinken.

Was machen wir bei CONTRACT mit den neuen Räumen richtig?

Aus meiner Sicht machen wir eine ganz wesentliche Sache mehr als richtig. Und zwar gehen wir bei der Umgestaltung der Büros nicht kurativ, sondern präventiv vor. Nicht erst handeln, wenn die Gesundheit schon beeinflusst und das Wohlbefinden im Keller ist, sondern aktiv werden, bevor es überhaupt dazu kommt. So habe ich mit Ende 20 ohne jegliche Rückenprobleme einen höhenverstellbaren Tisch erhalten. Das ist nicht nur langfristig gut für meine Gesundheit, sondern auch ganz akut für mein Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dabei stehen keine Kosten an erster Stelle, sondern wirklich die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen. Diesen unseren Ansatz finde ich genial.

Worauf könnten wir bei dem Thema kulturell achten?

Gesundheitsschutz ist ein Prozess und keine einmalige Maßnahme. Wir sollten miteinander das Thema weiterhin im Blick haben und aktiv für unser physisches und psychisches Wohlbefinden sorgen. Wünsche und Bedarfe von Kollegen sollten wir auch in Zukunft Aufmerksamkeit geben. Wir können damit weiterhin präventiv für unsere Gesundheit sorgen.

Worauf freust du dich im neuen Büro persönlich?

Persönlich freue ich mich – um ganz ehrlich zu sein – am meisten auf meinen neuen Arbeitsplatz. Das hat mehrere Gründe. Erstens schaue ich jetzt nicht mehr in Richtung Ettlinger-Tor-Center, sondern Richtung Innenhof. Der ist schön grün und offen und man kann den Blick durch ein schönes Stück Stadt-Natur schweifen lassen. Ich sehe einen wesentlich größeren Teil des Himmels, ob der dann blau oder grau ist, ist mir nicht so wichtig. Hauptsache mehr davon.

Wenn ich beim Blick nach draußen die Schwalben durch den Himmel sausen sehe, statt auf der anderen Büroseite das nächste Auto durch die Straßenschlucht sausen höre, dann werden meine Gedanken wieder etwas freier und kreativer.

Zweitens freue ich mich sehr über meinen höhenverstellbaren Schreibtisch. Die Möglichkeit Arbeitshaltungen flexibler zu gestalten hat einen extrem positiven Einfluss auf mein Wohlbefinden auf der Arbeit und auch auf meine Konzentrationsfähigkeit. Die Veränderung der Sitzposition bietet dabei einen Mehrwert, den ich vorher nicht für möglich gehalten hätte.

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Büroräume spiegeln in einer gewissen Weise das innere einer Organisation wider: Was ist uns wichtig? Worauf legen wir Wert? Wofür geben und nehmen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes Raum?

Anna Bidowetz

trainerin, coach, Beraterin

Du hast New Work in unterschiedlichen Situationen das CONTRACT Gesicht gegeben: Warum misst du persönlich diesem Thema so große Bedeutung zu?

New Work ist für mich mehr als ein aktuelles Trendwort. Für mich ist es eine Haltungsfrage. Ein zentraler Aspekt dabei ist es den Menschen (wieder) in den Mittelpunkt des Handelns / in den Mittelpunkt seiner Organisation zu stellen. Also den Menschen nicht als reine Ressource zu verstehen, die verwaltet werden muss. Sondern als ein soziales Wesen mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen, Kompetenzen und Bedürfnissen. Ich denke, dass wird in Zeiten von stetig zunehmender Technisierung und Digitalisierung manchmal vergessen. Umso wichtiger ist es uns Erinnerungsbrücken dafür zu schaffen.

New Work stellt Purpose in den Mittelpunkt. Was können Büroräume deiner Erfahrung nach dazu beitragen?

Für mich steht die Frage nach dem Warum (Purpose) nicht im luftleeren Raum, sondern bildet die Ausgangslage für das „Wie (wir etwas tun)“ und „Was (wir tun)“. Damit bin ich dann ganz schnell bei dem Thema Raumgestaltung, denn in diesem Umfeld (Wie) verbringen wir viel Zeit mit unserer Arbeit (Was). Diese drei Elemente können sich entweder gegenseitig verstärken oder eben auch ausbremsen.

Büroräume spiegeln in einer gewissen Weise das Innere einer Organisation wider: Was ist uns wichtig? Worauf legen wir Wert? Wofür geben und nehmen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes Raum? Genau diese Fragen zahlen in meinen Augen auch auf Antworten nach dem Purpose ein.

Was hat der Umbau mit New Work bei CONTRACT zu tun?

Mit wechselnden Bedürfnissen, Ansprüchen, Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen im Kontext „Arbeitswelt“, verändern sich auch genau diese Parameter im Kontext „Arbeitsraum“. Für uns heißt das, Räume unterschiedlich nutzen und ausstatten zu können. Für uns heißt das aber auch, größere Denk-Räume zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für uns ist auch auf individuelle Bedürfnisse der Kollegen eingehen zu können – von höhenverstellbaren Tischen, über Ruheräume, hinzu beschreibbaren Wänden. Je nach dem, was gerade gebraucht wird.

Worauf freust du dich besonders?

Ich freue mich über die vielen unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten, die wir nun haben: von dem klassischen Bürostuhl, über bewegliche Hocker, hin zu verschiedenen Sesseln und Stühlen. Gerade an Arbeitstagen, an denen ich viel und lange am Rechner sitze, bringt mir diese Abwechslung im Sitzen auch Abwechslung im Denken.