Persönlichkeitsentwicklung, die bewegt

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Ein Rückblick auf unsere schönen Novembertage 

Mitte November 2025 wurde es persönlich. Und zwar im besten Sinne. KollegInnen kamen zusammen, um sich zwei Tage lang mit Transaktionsanalyse und damit verbundener Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen – offen, neugierig und mit viel Raum für Austausch. Der Rahmen dafür war ebenso besonders wie der Inhalt: Die Schulung fand im privaten Haus unserer Stiftungsräte statt und wurde von Joachim und Theresa geleitet. Die Umgebung war persönlich, warm und alles andere als anonym. Das förderte Offenheit – und auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Ganz selbstverständlich packten alle mit an: beim Vorbereiten der Verpflegung, beim Aufräumen zwischendurch und am Ende des Tages. Dieses gemeinsame Tun auf Augenhöhe wirkte verbindend und unterstrich, worum es an diesen Tagen eigentlich ging: Verantwortung, Miteinander und Wertschätzung. 

Persönlichkeitsentwicklung trifft Transaktionsanalyse 

Inhaltlich lag der Fokus auf der Einführung bzw. Vertiefung ausgewählter Konzepte der Transaktionsanalyse, die sich aus unserer Sicht am besten verankern, wenn man sie auf sich und die eigene Weiterentwicklung anwendet und darüber in den Austausch mit anderen geht. Begriffe wie SkriptIch-Zustände oder Motivation bekamen plötzlich einen sehr greifbaren Bezug zum eigenen Alltag – beruflich wie privat. Einige kannten Teile der Konzepte, die wir vorstellten, für andere waren sie neu. Neu war für alle die gemeinsame Perspektive auf die Themen. 

Besonders intensiv ging es um das Thema Skript: Welche inneren Überzeugungen, früh gelernten Muster und „inneren Programme“ steuern uns eigentlich? Und wie sehr beeinflussen sie unser Verhalten im Team, unsere Entscheidungen oder unseren Umgang mit Stress? Für viele war es spannend – und manchmal auch herausfordernd – diese Automatismen bei sich selbst zu erkennen. Hier gab es für einige „Futter zum Weiterdenken” – Themen, die nicht abgeschlossen waren, sondern bewusst offen bleiben durften. 

Eng damit verbunden war das Thema Motivation im Sinne der Grundbedürfnisse. Was brauchen wir wirklich, um motiviert, zufrieden und leistungsfähig zu sein? Struktur, Zuwendung, Stimulus? Die Antworten fielen unterschiedlich aus – und genau darin lag der Mehrwert. Spannend wurde es nochmal, als wir darüber sprachen, wie die Wahrnehmung der eigenen Organisation in diesem Zusammenhang ist.

Sich gegenseitig (noch) besser kennenlernen 

Ein großer Gewinn dieser Schulung war die Möglichkeit, sich gegenseitig auf einer neuen Ebene kennenzulernen. Abseits von Rollen, Zuständigkeiten und Projektplänen entstand Raum für persönliche Einblicke, ehrliche Gespräche und überraschende Erkenntnisse. Die Mischung aus Theorieimpulsen und persönlichen Reflexionen machten die Zeit für uns lebendig. Es wurde diskutiert, gelacht und nachgedacht. 

Persönlichkeitsentwicklung als Teil unserer Kultur 

Diese Tage haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Raum für persönliche Entwicklung zu schaffen – nicht als Pflichtprogramm, sondern als Einladung. Eine Einladung, sich selbst besser kennenzulernen, andere bewusster wahrzunehmen und gemeinsam zu wachsen. 

Persönlichkeitsentwicklung stärkt nicht nur jede und jeden Einzelnen, sondern auch Organisationen als Ganzes. Sie fördert Verständnis, Zusammenarbeit und eine offene Unternehmenskultur.